mit dem segway auf "natour" ...

Verbinden Sie ein neuartiges Fahrgefühl mit dem Genuss der heimischen Natur – und lernen Sie auf dieser Tour viel Neues über die Lebens-räume im Auwald und im Moos, staunen Sie über die Überlebensstrategien von Pflanzen und Tieren.

Diese Natur-Touren werden in Zusammenarbeit mit der „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e. V.“ angeboten und sind auch nur in Begleitung eines fachkundigen Führers buchbar.

Auwald und Moos

Die Tour „Auwald und Moos“ führt durch das Günzburger Naturschutzgebiet „Nauwald“ bis ins Leipheimer Moos. Der Weg führt vorbei am alten Donaulauf in dem heute die Nau fließt mitten durch eine schattige Hartholzaue, in der ganz besondereÜberlebenskünstler wachsen. Müssen Sie doch mehrtägige Hochwässer genauso ertragen wie die sommerliche Trockenheit im unter dem Auwald befindlichen Kieskörper. An diversen Stopps werden verschiedene Pflanzenarten gezeigt und wissenswertes über die Besonderheiten und die Schutzfunktionen von Auwäldern erläutert.

 

Möglicherweise hören Sie trommelnde Spechte und den urwaldartig anmutenden Ruf des Pirols.

Nach einer kurzen Fahrtstrecke durch die landwirtschaftlich genutzte Flur erreichen Sie dann das Leipheimer Moos, den westlichen Teil des ca. 4000 ha großen Niedermoorkörpers „Schwäbisches Donaumoos“. Hier stellen wir die Segways ab und gehen ca. 30 min zu Fuß mitten in das Naturschutzgebiet hinein. Auf dem Weg erwarten uns zottelige Rindviecher, je nach Jahreszeit der flötende wunderbare Gesang der Nachtigall, balzende Himmelsziegen, quakende Frösche oder einfach auch nur wunderbare Stille. Am Leipheimer Bohlenweg erfahren Sie das Neueste von der Wiedervernässung des Moores und viel Wissenswertes über die Klimaschutzwirkung von Moorböden.

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Schwierigkeitsgrad

Preis: 75,- Euro/Person*

Zum Günzburger Vogelturm

An den Günzburger Mooswaldseen gibt es einen Vogelturm und etwas weniger bekannt auch eine Beobachtungshütte. Vom Vogelturm aus haben Sie auch einen schönen Blick in die offene Riedlandschaft des Naturschutzgebietes „Leipheimer Moos“ und mit etwas Glück hören oder sehen Sie einen der seltenen dortigen Bewohner, die Bekassine oder den Großen Brachvogel. Beide kommen immer wieder zur Nahrungssuche oder auch zum Baden an die neu geschaffenen Flachwasserbereiche um den Vogelturm. Dort brüten auch Flußregenpfeifer, Graugänse oder Mittelmeermöwen, deren nahe Verwandte, die Silbermöwen, Sie vielleicht von Urlauben an der Nordsee kennen. Wer hätte schon gedacht, dass es so große Möwen auch bei uns gibt. Selten, aber immer häufiger, machen auch Fischadler Rast am Mooswald. Die Beobachtungshütte liegt etwas versteckt und ist mehr für den „stillen Genießer“ ….. Je nach Wunsch der Teilnehmer und je nach Begehbarkeit der Moorflächen kann die Tour um einen kurzen Ausflug ins Niedermoor oder durch nasse Flächen im Mooswald ergänzt werden. Der Mooswald erlebt derzeit eine hochinteressante Phase, da auf großen Flächen in den letzten Jahren die darauf ehemals angepflanzten Fichten abgeholzt worden sind und sich dort nun langsam ein nasser „Bruchwald“, hauptsächlich bestehend aus Erlen und Birken, entwickeln soll. Dies ist kein klassischer Wirtschaftswald mehr, obwohl das Erlenholz auch sehr gut für Möbel und …….. verwendet werden kann, sondern ist eine natürliche Waldgesellschaft auf sehr nassen Böden, die gefährdeten Vogelarten wie z. B. dem Kranich oder auch der Waldschnepfe, Lebensraum bieten kann. Große und alte Bruchwälder finden sich bei uns in Deutschland vor allem in den östlichen Bundesländern. Bei uns gibt es sie nur noch vereinzelt

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Schwierigkeitsgrad

Preis: 50,- Euro/Person*

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